Neue Publikation des Arbeitsbereichs: Kommentar der Europäischen Social Simulation Community zur aktuellen COVID-19 Pandemie

Computational Models That Matter During a Global Pandemic Outbreak: A Call to Action

The COVID-19 pandemic is causing a dramatic loss of lives worldwide, challenging the sustainability of our health care systems, threatening economic meltdown, and putting pressure on the mental health of individuals (due to social distancing and lock-down measures). The pandemic is also posing severe challenges to the scientific community, with scholars under pressure to respond to policymakers’ demands for advice despite the absence of adequate, trusted data. Understanding the pandemic requires fine-grained data representing specific local conditions and the social reactions of individuals. While experts have built simulation models to estimate disease trajectories that may be enough to guide decision-makers to formulate policy measures to limit the epidemic, they do not cover the full behavioural and social complexity of societies under pandemic crisis. Modelling that has such a large potential impact upon people’s lives is a great responsibility. This paper calls on the scientific community to improve the transparency, access, and rigour of their models. It also calls on stakeholders to improve the rapidity with which data from trusted sources are released to the community (in a fully responsible manner). Responding to the pandemic is a stress test of our collaborative capacity and the social/economic value of research.

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Neues Forschungsprojekt "AI-NAVI"

Die VW Stiftung fördert das Forschungsprojekt "AI Navigation of Complex Social Landscapes (AI-NAVI) im Rahmen eines Planning Grants, welches die Grundlage für ein mehrjähriges Forschungsprojekt durch ein Full Grant bietet.

AI-NAVI soll erforschen, ob und wie künstliche Intelligenz gesellschaftspolitische Entscheidungen beeinflusst und zu den gegenwärtigen Erscheinungsformen des Populismus weltweit beiträgt. Das TISSS Lab der JGU Mainz wird die Leitung und Koordination eines interdisziplinären Konsortiums aus Sozial-, Kognitions-, und Computerwissenschaftlern der Universitäten Gießen, Mainz, Newcastle, Surrey und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz übernehmen, um einen innovativen, integrierten Ansatz zur Untersuchung dieser komplexen Ereignisse zu entwerfen.

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Vortrag "Understanding the World with AI: Training and Validating AI Systems Using Synthetic Data" – Philipp Slusallek

09.12.2019
16:00-18:00 Uhr
Raum 03-134 im SBII

Der Arbeitsbereich Technik- und Innovationssoziologie, Simulationsmethoden lädt in Kooperation mit KI@JGU (einer 2018 gegründeten Arbeitsgruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus vielen Fachbereichen und anderen Institutionen der JGU, die entweder Forschung an KI betreiben oder KI für ihre Arbeit einsetzen (z.B. in der Hochschullehre)) zu einem Vortrag zum Thema „Understanding the World with AI: Training and Validating AI Systems Using Synthetic Data„ von Prof. Dr.-Ing. Philipp Slusallek, wissenschaftlicher Direktor am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), ein.

Über rege Teilnahme würden wir uns sehr freuen, eine zusätzliche Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

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Social Simulation Conference 2019

Vom 23. bis zum 27. September hat die inzwischen 15. Social Simulation Conference an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz stattgefunden.

Die Social Simulation Conference ist eine der zentralen Aktivitäten der „European Social Simulation Association“ (ESSA) zur Förderung sozialer Simulationen und computergestützten Sozial-wissenschaften in Europa und anderswo. Mit über 180 Teilnehmern aus 25 verschiedenen Ländern und mehr als 120 Paper- und Posterpräsentationen ist die SSC19 bei den Teilnehmern auf großes Interesse gestoßen.

Das Thema der diesjährigen Konferenz lautete „Social Simulation for Social Policy” mit dem Schwerpunkt „Urban Planning – Environmental, economic, demographic and social perspectives“. Zu diesen Themen wurden viele großartige Vorträge präsentiert. Insbesondere die Keynotes, die von Joshua M. Epstein, Nigel Gilbert, Erik Johnston und Gert Jan Hofstede gehalten wurden, haben interessante Einblicke geliefert, inwiefern politische Entscheidungsfindungen durch Simulationen sozialer Sachverhalte unterstützt werden können.

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Neue Publikation des Arbeitsbereichs

Neuer Artikel des Arbeitsbereichs im Sammelband The Routledge Companion to Innovation Management  erschienen: "Ahrweiler, P. (2019): Innovation Management Simulations using Agent-Based Modelling, in: Chen, J., Brem, A., Viardot, E., Wong, P. K.:The Routledge Companion to Innovation Management: S. 539-559."

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Neues Forschungsprojekt "AI-FORA"

Die VW Stiftung fördert das Forschungsprojekt AI-FORA im Rahmen eines Planning Grants, welches die Grundlage für mehrjähriges Forschungsprojekt durch ein Full Grant bietet. Der Arbeitsbereich übernimmt dabei die Koordination eines interdisziplinären und internationalen Konsortiums, welches sich mit hochaktuellen Fragestellungen zur künstlichen Intelligenz befasst: Was sind die Auswirkungen einer zunehmenden Bewertung von Menschen durch Systeme künstlicher Intelligenz und wie reagiert die Gesellschaft auf diese Entwicklungen? Welche sozialen, politischen, rechtlichen und ethischen Implikationen besitzen diese modernen Computerprogramme, die immer mehr in gesellschaftliche Strukturen diffundieren?

JGU-Team holt den 4. Platz bei der „Frontier of Food“ Challenge

Team Innovation Networks (v. l. n. r. Nils Eggert, Rebekka Panitz, Viktoriia Voloshan, Jan Gruca und Johanna Kayser) © Ekipa.

Im Rahmen des Seminars „Innovation Networks“, dass von Prof. Dr. Petra Ahrweiler geleitet wurde, hat eine Gruppe Soziologiestudenten erfolgreich an der „Frontier of Food“ Challenge teilgenommen und dabei den 4. Platz erreicht. Die interdisziplinäre Challenge wurde von Merck KGaA und Ekipa organisiert, dabei ging es um das Thema „die Zukunft des Essens“, welches von den studentischen Teams sehr unterschiedlich bearbeitet wurde. Das Team der JGU hat sich mit der Thematik gezüchtetes Fleisch/Clean Meat beschäftigt und dabei ein Konzept entwickelt, wie man bzw. Merck das Produkt Clean Meat auf dem Markt etablieren kann und gleichzeitig zu einem zentralen Akteur des technologischen Fortschritts in diesem Bereich wird. Für den 1. Platz hat es damit nicht gereicht, trotzdem konnte sich das Team über den Gewinn von 1000 Euro Preisgeld freuen. Den 1. Platz hat ein Team von der Universität Wageningen (Niederlande) gewonnen, welches ein Verfahren zur Fermentation von Früchten entwickelt hat.[/caption]

 

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