Aktuelles

Workshop des Arbeitsbereichs im Rahmen des Projekts AI NAVI

Im Rahmen des Projekts AI NAVI hat der Arbeitsbereich vom 08. bis 10. Juli einen Workshop im Kloster Nütschau durchgeführt. Im Fokus des Workshops stand der menschliche Umgang mit Komplexität in Entscheidungssituationen und dem Bestreben zur Reduktion derselben. Das Programm umfasste eine Mischung aus formellen Präsentationen, partizipativer Gamification, experimentellen Formaten und inter-aktiven Diskussionen.

Das Projekt "Artificial Intelligence Navigation of Complex Social Landscapes (AI Navi)" untersucht den Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) auf menschliche Denk- und Entscheidungsprozesse in ver-schiedenen sozialen Bereichen.

Neue Publikation des Arbeitsbereichs: Kommentar der Europäischen Social Simulation Community zur aktuellen COVID-19 Pandemie

Computational Models That Matter During a Global Pandemic Outbreak: A Call to Action

The COVID-19 pandemic is causing a dramatic loss of lives worldwide, challenging the sustainability of our health care systems, threatening economic meltdown, and putting pressure on the mental health of individuals (due to social distancing and lock-down measures). The pandemic is also posing severe challenges to the scientific community, with scholars under pressure to respond to policymakers’ demands for advice despite the absence of adequate, trusted data. Understanding the pandemic requires fine-grained data representing specific local conditions and the social reactions of individuals. While experts have built simulation models to estimate disease trajectories that may be enough to guide decision-makers to formulate policy measures to limit the epidemic, they do not cover the full behavioural and social complexity of societies under pandemic crisis. Modelling that has such a large potential impact upon people’s lives is a great responsibility. This paper calls on the scientific community to improve the transparency, access, and rigour of their models. It also calls on stakeholders to improve the rapidity with which data from trusted sources are released to the community (in a fully responsible manner). Responding to the pandemic is a stress test of our collaborative capacity and the social/economic value of research.

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Vortrag "Understanding the World with AI: Training and Validating AI Systems Using Synthetic Data" – Philipp Slusallek

09.12.2019
16:00-18:00 Uhr
Raum 03-134 im SBII

Der Arbeitsbereich Technik- und Innovationssoziologie, Simulationsmethoden lädt in Kooperation mit KI@JGU (einer 2018 gegründeten Arbeitsgruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus vielen Fachbereichen und anderen Institutionen der JGU, die entweder Forschung an KI betreiben oder KI für ihre Arbeit einsetzen (z.B. in der Hochschullehre)) zu einem Vortrag zum Thema „Understanding the World with AI: Training and Validating AI Systems Using Synthetic Data„ von Prof. Dr.-Ing. Philipp Slusallek, wissenschaftlicher Direktor am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), ein.

Über rege Teilnahme würden wir uns sehr freuen, eine zusätzliche Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

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Neues Forschungsprojekt "AI FORA"

Die VW Stiftung fördert das Forschungsprojekt AI FORA im Rahmen eines Planning Grants, welches die Grundlage für mehrjähriges Forschungsprojekt durch ein Full Grant bietet. Der Arbeitsbereich übernimmt dabei die Koordination eines interdisziplinären und internationalen Konsortiums, welches sich mit hochaktuellen Fragestellungen zur künstlichen Intelligenz befasst: Was sind die Auswirkungen einer zunehmenden Bewertung von Menschen durch Systeme künstlicher Intelligenz und wie reagiert die Gesellschaft auf diese Entwicklungen? Welche sozialen, politischen, rechtlichen und ethischen Implikationen besitzen diese modernen Computerprogramme, die immer mehr in gesellschaftliche Strukturen diffundieren?

JGU-Team holt den 4. Platz bei der „Frontier of Food“ Challenge

Team Innovation Networks (v. l. n. r. Nils Eggert, Rebekka Panitz, Viktoriia Voloshan, Jan Gruca und Johanna Kayser) © Ekipa.

Im Rahmen des Seminars „Innovation Networks“, dass von Prof. Dr. Petra Ahrweiler geleitet wurde, hat eine Gruppe Soziologiestudenten erfolgreich an der „Frontier of Food“ Challenge teilgenommen und dabei den 4. Platz erreicht. Die interdisziplinäre Challenge wurde von Merck KGaA und Ekipa organisiert, dabei ging es um das Thema „die Zukunft des Essens“, welches von den studentischen Teams sehr unterschiedlich bearbeitet wurde. Das Team der JGU hat sich mit der Thematik gezüchtetes Fleisch/Clean Meat beschäftigt und dabei ein Konzept entwickelt, wie man bzw. Merck das Produkt Clean Meat auf dem Markt etablieren kann und gleichzeitig zu einem zentralen Akteur des technologischen Fortschritts in diesem Bereich wird. Für den 1. Platz hat es damit nicht gereicht, trotzdem konnte sich das Team über den Gewinn von 1000 Euro Preisgeld freuen. Den 1. Platz hat ein Team von der Universität Wageningen (Niederlande) gewonnen, welches ein Verfahren zur Fermentation von Früchten entwickelt hat.[/caption]

 

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Neue Publikation des Arbeitsbereichs

Neuer Beitrag des Arbeitsbereichs in der dritten Ausgabe der Science Policy Papers der Mercator-Stiftung erschienen: Frank, D. and Ahrweiler, P.: The Future of Artificial Intelligence: Policy Research Perspectives (2018). Der Beitrag in dem Band zum Thema Whither Artificial Intelligence? Debating the Policy Challenges of the Upcoming Transformation beschäftigt sich mit dem Einfluss künstlicher Intelligenz auf Politik als Handlungs- und Forschungsfeld in naher Zukunft.

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Special Session für SOItmC-Konferenz 2019 akzeptiert

Die von unserem Arbeitsbereich eingereichte Special Session Innovation Management Modelling für die diesjährige Konferenz der Society of Open Innovation: Technology, Market & Complexity (SOItmC) wurde angenommen. Gemeinsam mit Kollegen aus Deutschland, Österreich, Spanien und China werden wir unsere Arbeiten auf der Konferenz am 28. Juni in Nagoya, Japan, vorstellen.

Die Session gibt unter anderem einen Überblick über die Verwendung von KI-Systemen in Europa und China und stellt ein Framework für ein Expertensystem für High-Tech Start-Ups vor. Zudem werden Implementierungsprozesse von Open Innovation-Praktiken und Simulationsmethoden und die Rolle von Technologie- und Forschungszentren in Innovations-Netzwerken diskutiert.