Forschung

Workshop des Arbeitsbereichs im Rahmen des Projekts AI-NAVI

Im Rahmen des Projekts AI-NAVI hat der Arbeitsbereich vom 08. bis 10. Juli einen Workshop im Kloster Nütschau durchgeführt. Im Fokus des Workshops stand der menschliche Umgang mit Komplexität in Entscheidungssituationen und dem Bestreben zur Reduktion derselben. Das Programm umfasste eine Mischung aus formellen Präsentationen, partizipativer Gamification, experimentellen Formaten und inter-aktiven Diskussionen.

Das Projekt "Artificial Intelligence Navigation of Complex Social Landscapes (AI Navi)" untersucht den Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) auf menschliche Denk- und Entscheidungsprozesse in ver-schiedenen sozialen Bereichen.

Neues Forschungsprojekt "AI-NAVI"

Die VW Stiftung fördert das Forschungsprojekt "AI Navigation of Complex Social Landscapes (AI-NAVI) im Rahmen eines Planning Grants, welches die Grundlage für ein mehrjähriges Forschungsprojekt durch ein Full Grant bietet.

AI-NAVI soll erforschen, ob und wie künstliche Intelligenz gesellschaftspolitische Entscheidungen beeinflusst und zu den gegenwärtigen Erscheinungsformen des Populismus weltweit beiträgt. Das TISSS Lab der JGU Mainz wird die Leitung und Koordination eines interdisziplinären Konsortiums aus Sozial-, Kognitions-, und Computerwissenschaftlern der Universitäten Gießen, Mainz, Newcastle, Surrey und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz übernehmen, um einen innovativen, integrierten Ansatz zur Untersuchung dieser komplexen Ereignisse zu entwerfen.

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Neues Forschungsprojekt "AI-FORA"

Die VW Stiftung fördert das Forschungsprojekt AI-FORA im Rahmen eines Planning Grants, welches die Grundlage für mehrjähriges Forschungsprojekt durch ein Full Grant bietet. Der Arbeitsbereich übernimmt dabei die Koordination eines interdisziplinären und internationalen Konsortiums, welches sich mit hochaktuellen Fragestellungen zur künstlichen Intelligenz befasst: Was sind die Auswirkungen einer zunehmenden Bewertung von Menschen durch Systeme künstlicher Intelligenz und wie reagiert die Gesellschaft auf diese Entwicklungen? Welche sozialen, politischen, rechtlichen und ethischen Implikationen besitzen diese modernen Computerprogramme, die immer mehr in gesellschaftliche Strukturen diffundieren?

Neue Bewilligung im Forschungsprojekt "CECAN"

Der ESRC hat nach erfolgreichem Antrag von Nigel Gilbert, Alex Penn und Petra Ahrweiler eine Finanzierung für ein neues Forschungsprojekt mit dem Titel 'New approaches to Participatory Steering and Evaluation of Complex Adaptive Systems' bewilligt. Das Vorhaben bezieht sich inhaltlich auf das CECAN-Projekt. Die anstehende Finanzierung dient dem Aufbau eines internationalen Netzwerks. Zentraler Aspekt hierbei wird die Organisation eines hochinteraktiven Workshops für internationale Teilnehmer sein, der im Februar im Umfeld der Universität Surrey stattfinden wird.

Neues Vorhaben mit Sonderfinanzierung im Forschungsprojekt "PEERE" (März 2018)

Der Arbeitsbereich begrüßt Associate Professor Dr. Alesia Zuccala als Research Fellow für einen von PEERE geförderten STSM-Aufenthalt im Rahmen des neuen gemeinsamen Forschungsvorhabens „Joining Hermeneutics and Simulation for Investigating Peer Review“.

Sie arbeitet gegenwärtig als Associate Professor am Department für Informationswissenschaft der Universität Kopenhagen in Dänemark. Nach ihrer Doktorarbeit in Informationswissenschaft an Toronto in Kanada im Jahr 2004 hatte sie in Australien, Großbritannien und den Niederlanden verschiedene Positionen in Forschung und Lehre inne. Ihre Forschungsschwerpunkte sind wissenschaftliche Forschungsevaluation und Bibliometrie mit einem speziellen Fokus auf Bücher und andere Arten der akademischen Präsentation von Forschungsergebnissen in den Geisteswissenschaften.

Neue Publikation des Arbeitsbereichs (in JASSS)

Neuer Artikel des Arbeitsbereichs in der Zeitschrift Journal of Artificial Societies and Social Simulation erschienen: Gilbert, N., Ahrweiler, P., Barbrook-Johnson, P., Narasimhan, K. und Wilkinson, H. (2018): Computational Modelling of Public Policy: Reflections on Practice, in: Journal of Artificial Societies and Social Simulation JASSS 21 (1), 14.

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Unsere meist in internationalen Verbundprojekten organisierte Forschung (aktuell AI-NAVI, AI-FORA) beschäftigt sich aus sozialwissenschaftlicher Perspektive mit

  • Genese
  • Strukturen und Dynamiken
  • Folgen
  • Szenarien
  • Governance

von Technik und Innovation.

So untersuchen wir beispielsweise Forschungs- und Innovationsnetzwerke, Science, Technology and Innovation (STI) Policy sowie Technologietransfer- und Entrepreneurship-Prozesse. Einzelne Technologie-felder in gesellschaftlichen Schlüsseltechnologien (z.B. Digitalisierung, Biotechnologien) sowie Innovations-bereiche mit hoher Dynamik (z.B. Energiewende, E-Mobilität, Industrie 4.0) stehen in besonderer Weise im Mittelpunkt.

Die besondere methodologische Herangehensweise in unseren Forschungsprojekten verbindet quanti-tative und qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung mit Methoden der Computational Social Science, insbesondere zur Verarbeitung großer Datenmengen auch im Bereich BigData, zur Visualisierung und zur Modellierung und Simulation. Hier nutzen wir eine speziell entwickelte Forschungsinfrastruktur rund um die agentenbasierte Simulationsplattform SKIN (Simulating Knowledge Dynamics in Innovation Networks), das TISSS-Lab.

Unsere Arbeiten richten sich auf offene Fragestellungen aus der Grundlagenforschung, aber auch auf An-wendungskontexte aus den Bereichen

  • Wissenschaftliche Politikberatung
  • Policy Modelling
  • Technologie- und Innovationsmanagement
  • Evaluation von Forschungs- und Innovationsförderprogrammen
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