Neuer Artikel des Arbeitsbereichs in der Zeitschrift NATURE erschienen: Squazzoni, F., Ahrweiler, P., Barros, T. Bianchi, F. et al. (2020): Unlock ways to share data on peer review. Nature, vol. 578, 512-514.
Neuer Artikel des Arbeitsbereichs in der Zeitschrift NATURE erschienen: Squazzoni, F., Ahrweiler, P., Barros, T. Bianchi, F. et al. (2020): Unlock ways to share data on peer review. Nature, vol. 578, 512-514.

Die VW Stiftung fördert das Forschungsprojekt "AI Navigation of Complex Social Landscapes (AI-NAVI) im Rahmen eines Planning Grants, welches die Grundlage für ein mehrjähriges Forschungsprojekt durch ein Full Grant bietet.
AI-NAVI soll erforschen, ob und wie künstliche Intelligenz gesellschaftspolitische Entscheidungen beeinflusst und zu den gegenwärtigen Erscheinungsformen des Populismus weltweit beiträgt. Das TISSS Lab der JGU Mainz wird die Leitung und Koordination eines interdisziplinären Konsortiums aus Sozial-, Kognitions-, und Computerwissenschaftlern der Universitäten Gießen, Mainz, Newcastle, Surrey und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz übernehmen, um einen innovativen, integrierten Ansatz zur Untersuchung dieser komplexen Ereignisse zu entwerfen.
09.12.2019
16:00-18:00 Uhr
Raum 03-134 im SBII
Der Arbeitsbereich Technik- und Innovationssoziologie, Simulationsmethoden lädt in Kooperation mit KI@JGU (einer 2018 gegründeten Arbeitsgruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus vielen Fachbereichen und anderen Institutionen der JGU, die entweder Forschung an KI betreiben oder KI für ihre Arbeit einsetzen (z.B. in der Hochschullehre)) zu einem Vortrag zum Thema „Understanding the World with AI: Training and Validating AI Systems Using Synthetic Data„ von Prof. Dr.-Ing. Philipp Slusallek, wissenschaftlicher Direktor am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), ein.
Über rege Teilnahme würden wir uns sehr freuen, eine zusätzliche Anmeldung ist nicht erforderlich.
Vom 23. bis zum 27. September hat die inzwischen 15. Social Simulation Conference an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz stattgefunden.

Die Social Simulation Conference ist eine der zentralen Aktivitäten der „European Social Simulation Association“ (ESSA) zur Förderung sozialer Simulationen und computergestützten Sozial-wissenschaften in Europa und anderswo. Mit über 180 Teilnehmern aus 25 verschiedenen Ländern und mehr als 120 Paper- und Posterpräsentationen ist die SSC19 bei den Teilnehmern auf großes Interesse gestoßen.
Das Thema der diesjährigen Konferenz lautete „Social Simulation for Social Policy” mit dem Schwerpunkt „Urban Planning – Environmental, economic, demographic and social perspectives“. Zu diesen Themen wurden viele großartige Vorträge präsentiert. Insbesondere die Keynotes, die von Joshua M. Epstein, Nigel Gilbert, Erik Johnston und Gert Jan Hofstede gehalten wurden, haben interessante Einblicke geliefert, inwiefern politische Entscheidungsfindungen durch Simulationen sozialer Sachverhalte unterstützt werden können.
Neuer Artikel des Arbeitsbereichs im Sammelband The Routledge Companion to Innovation Management erschienen: "Ahrweiler, P. (2019): Innovation Management Simulations using Agent-Based Modelling, in: Chen, J., Brem, A., Viardot, E., Wong, P. K.:The Routledge Companion to Innovation Management: S. 539-559."

Die VW Stiftung fördert das Forschungsprojekt AI FORA im Rahmen eines Planning Grants, welches die Grundlage für mehrjähriges Forschungsprojekt durch ein Full Grant bietet. Der Arbeitsbereich übernimmt dabei die Koordination eines interdisziplinären und internationalen Konsortiums, welches sich mit hochaktuellen Fragestellungen zur künstlichen Intelligenz befasst: Was sind die Auswirkungen einer zunehmenden Bewertung von Menschen durch Systeme künstlicher Intelligenz und wie reagiert die Gesellschaft auf diese Entwicklungen? Welche sozialen, politischen, rechtlichen und ethischen Implikationen besitzen diese modernen Computerprogramme, die immer mehr in gesellschaftliche Strukturen diffundieren?
Team Innovation Networks (v. l. n. r. Nils Eggert, Rebekka Panitz, Viktoriia Voloshan, Jan Gruca und Johanna Kayser) © Ekipa.
Im Rahmen des Seminars „Innovation Networks“, dass von Prof. Dr. Petra Ahrweiler geleitet wurde, hat eine Gruppe Soziologiestudenten erfolgreich an der „Frontier of Food“ Challenge teilgenommen und dabei den 4. Platz erreicht. Die interdisziplinäre Challenge wurde von Merck KGaA und Ekipa organisiert, dabei ging es um das Thema „die Zukunft des Essens“, welches von den studentischen Teams sehr unterschiedlich bearbeitet wurde. Das Team der JGU hat sich mit der Thematik gezüchtetes Fleisch/Clean Meat beschäftigt und dabei ein Konzept entwickelt, wie man bzw. Merck das Produkt Clean Meat auf dem Markt etablieren kann und gleichzeitig zu einem zentralen Akteur des technologischen Fortschritts in diesem Bereich wird. Für den 1. Platz hat es damit nicht gereicht, trotzdem konnte sich das Team über den Gewinn von 1000 Euro Preisgeld freuen. Den 1. Platz hat ein Team von der Universität Wageningen (Niederlande) gewonnen, welches ein Verfahren zur Fermentation von Früchten entwickelt hat.[/caption]

Die rheinland-pfälzische Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, Sabine Bätzing-Lichtenthäler, besucht die JGU und informiert sich über die demographiebezogenen Bestandteile des Programms der kommenden Social Simulation Conference 2019.
Neuer Beitrag des Arbeitsbereichs in der dritten Ausgabe der Science Policy Papers der Mercator-Stiftung erschienen: Frank, D. and Ahrweiler, P.: The Future of Artificial Intelligence: Policy Research Perspectives (2018). Der Beitrag in dem Band zum Thema Whither Artificial Intelligence? Debating the Policy Challenges of the Upcoming Transformation beschäftigt sich mit dem Einfluss künstlicher Intelligenz auf Politik als Handlungs- und Forschungsfeld in naher Zukunft.
Die von unserem Arbeitsbereich eingereichte Special Session Innovation Management Modelling für die diesjährige Konferenz der Society of Open Innovation: Technology, Market & Complexity (SOItmC) wurde angenommen. Gemeinsam mit Kollegen aus Deutschland, Österreich, Spanien und China werden wir unsere Arbeiten auf der Konferenz am 28. Juni in Nagoya, Japan, vorstellen.
Die Session gibt unter anderem einen Überblick über die Verwendung von KI-Systemen in Europa und China und stellt ein Framework für ein Expertensystem für High-Tech Start-Ups vor. Zudem werden Implementierungsprozesse von Open Innovation-Praktiken und Simulationsmethoden und die Rolle von Technologie- und Forschungszentren in Innovations-Netzwerken diskutiert.